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Hinweise zum Erstellen des Lebenslaufs


  • Bewerberliteratur lesen. Nutzen Sie die vielfältigen Tipps und Anregungen über das Erstellen von Bewerbungen, die Sie im Internet und im Buchhandel finden. Häufig werden Musterlebensläufe vorgestellt, die Ihnen eine Hilfe sein können.

  • Nicht nachlässig sein. Hinsichtlich Ihrer Bewerbungsunterlagen sollten Sie keine Kosten und Mühen scheuen, damit die Unterlagen richtig gut und professionell aussehen. Unserer Erfahrung nach ist gerade im christlichen Bereich festzustellen, dass Bewerbungen manchmal mangelhaft erstellt werden. Die Unterlagen müssen sprachlich (Rechtschreibung) und optisch (Gestaltung/Layout/Technik) einwandfrei sein.

  • Zum Marketingmann/zur Marketingfrau werden. Ihre Unterlagen haben zum Ziel, Ihre Arbeitskraft zu verkaufen. Die Formulierungen sollten aktiv (viele Verben benutzen) und die Darstellung ansprechend sein.

  • Beratung nutzen. Zeigen Sie Ihre Unterlagen Ihrer Familie, Freunden und Bekannten. Nutzen Sie die Anregungen, die Sie so von Dritten erhalten können.

  • Lebenslauf individuell anpassen. Richten Sie die Schwerpunkte im Lebenslauf auf die jeweilige Stelle aus, auf die Sie sich bewerben. Sie können optisch (z.B. durch Fettdruck oder Unterstreichungen) und inhaltlich (durch nähere Beschreibung) die Positionen aus Ihrem Werdegang herausheben, die sich auf die Stelle beziehen. In den einzelnen Lebenslaufstationen sollten Ihre Tätigkeiten und Verantwortungsbereiche beschrieben werden. Dies sollte ausführlicher bei den Punkten geschehen, die für die jeweilige Stelle interessant sind. Ihr „roter Faden" im Werdegang sollte erkennbar sein.

  • Lebenslauf übersichtlich gestalten. Gliederungspunkte im Lebenslauf sind z.B. „Ausbildung", „Studium", „Berufserfahrung", „Praktika", „Auslandsstudium", „Besondere Kenntnisse", „Weitere Interessen". Die Abschlussnoten der Ausbildung sollten mit angegeben werden, es sei denn, die Noten sind schlechter als 3. In Deutschland kann der Lebenslauf auch länger als eine Seite sein. Wichtig ist, dass er aussagekräftig ist. Bedenken Sie, dass der Lebenslauf häufig das Erste ist, was Personalverantwortliche bei einer Bewerbung lesen.

 

Lücken im Lebenslauf

Bewerber, die häufig ihre Stellen oder Tätigkeiten wechseln oder Zeiten der Arbeitslosigkeit erlebten, haben es häufig besonders schwer, den Arbeitgeber davon zu überzeugen, der richtige Kandidat für eine Stelle zu sein. Gehen Sie konstruktiv mit Ihren „Lücken" im Lebenslauf um und kommentieren Sie z.B., warum Sie eine Stelle gewechselt haben oder nehmen Sie im Anschreiben Stellung dazu.
Ein häufiger Wechsel wird von Personalverantwortlichen einerseits positiv ausgelegt (hohe Flexibilität), andererseits negativ (unsteter Lebenswandel). Die positive Bewertung überwiegt, wenn der Lebenslauf durch seinen „roten Faden" hinsichtlich der Stelle überzeugt. Die Zeiten der Arbeitslosigkeit dürfen im Lebenslauf nicht einfach verschwiegen werden, sondern müssen ehrlich benannt werden. Ein Zeitraum ab drei Monaten muss inhaltlich belegt werden.

 

Geistlicher Lebenslauf

Manche christlichen Werke verlangen zum normalen Lebenslauf außerdem noch einen geistlichen Werdegang.
Auch hier gilt: So knapp wie möglich und so ausführlich wie nötig. Ein potentieller Arbeitgeber möchte keinen Roman lesen.

Wichtige Punkte in einem geistlichen Lebenslauf:

  •    Seit wann sind Sie gläubig? Wann kamen Sie zum Glauben?
  •    Was hat sich danach in Ihrem Leben verändert?
  •    Ihr geistlicher Hintergrund/Gemeindezugehörigkeit
  •    In welchem Bereich der Gemeinde arbeiten Sie mit?